Ann Christin Schulte
                         
Ann Christin Schulte  

Vita

1984 geboren in Kiel

2001 - 2003 Fachhochschulreife und Ausbildung zur Sozialpädagogischen Assistentin

2005 - 2009 Ausbildung zur Goldschmiedin im Goldschmiedepunkt in Kiel

2009 1. Bundessieger im Leistungswettbewerb des deutschen Handwerks

2009 - 2011 Goldschmiedegesellin im Goldschmiedepunkt in Kiel

2011 - 2013 Goldschmiedegesellin im Werkstatt Café in Kiel

2013 - 2015 Fachschule der Staatlichen Zeichenakademie Hanau

2015 Abschluss als Staatlich geprüfte Designerin und Meisterin im Gold- und Silberschmiedehandwerk

ab Nov. 2015 Mitglied in der Ateliergemeinschaft Made in Hanau

Zum Meisterstück
Inspiration für die Gestaltung des Meisterstückes fand ich bei der Origami- Faltkunst. So entstand ein graphischer Anhänger aus Silber,
welcher ein kleines Geheimnis verbirgt… einen kleinen gelbgoldenen Anhänger….
Der Träger hat die Option, entweder den kleinen oder den größeren Anhänger zu tragen. Wenn man den goldenen gerade nicht trägt, dient der größere silberne Anhänger als edle Aufbewahrungsmöglichkeit.
Beide Anhänger werden durch ein Bajonettsystem, welches an einer mehrreihigen, vergoldeten Stahlkette befestigt ist, miteinander verbunden.

Zur Gestaltung Abschlussarbeit
Meine Abschlussarbeiten mit dem Titel “Die Schönheit des nicht Sichtbaren“ sind inspiriert von der Mikrofotografie.
Bei der Mikrofotografie werden alltägliche Dinge mit dem Mikroskop betrachtet, so wird der Blick in eine andere Welt ermöglicht, sie macht Objekte sichtbar, die von der Natur her für uns nicht sichtbar sind. Man könnte auch sagen, die Schönheit des nicht Sichtbaren.
Durch etliche Skizzen und Materialstudien habe ich einen Weg gefunden meine ganz eigenen kleinen Mikrokosmen aufzubauen.
Meine Arbeiten bestehen aus Kunststoff, lackiertem Kupferdraht, geschwärztem Silber, Kunstseide und Stahl.

Zur Arbeit “Jellyfish“
Metamorphose heißt Umgestaltung, Verwandlung.
Eine Meduse durchlebt im Laufe ihrer Entwicklung eine Metamorphose.
Sie entwickelt sich vom Ei zur Larve, von der Larve zum Polyp und vom Polyp zur Meduse.
Der Anhänger mit dem Titel „ Jellyfisch“ ist meine Interpretation dieses Entwicklungsprozesses. Von winzig klein und unscheinbar zu groß und differenziert.
Er besteht aus Kupfer, die Anlauffarben sind durch Zaponlack geschützt.
Die Kugelkette besteht aus Silber und ist geschwärzt.
Alle Oberflächen sind mit Strukturpunzen und Stichel, von der Vorder- und Rückseite, bearbeitet.

   
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